Restschuldversicherung für ein Paar

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Kurz gefasst

Als Paar ist jeder Kreditnehmer für einen Prozentsatz des geliehenen Kapitals versichert, den gedeckten Anteil. Die Summe beider Anteile reicht von 100 Prozent — etwa je 50 Prozent — bis 200 Prozent, wenn beide vollständig gedeckt sind. Je höher die Summe, desto höher die Prämie und desto besser ist der Hinterbliebene geschützt.

Belgische Versicherer mit Restschuldversicherungen für gemeinsame Kreditnehmer.
AnbieterAngebotPreisKernpunkteAngebot ansehen
BNP Paribas Cardif
BNP Paribas Fortis
Auf Anfrage
  • Deckung bei Unfalltod inbegriffen
  • Tarif für 3 Jahre garantiert
  • Kostenlose medizinische Zweitmeinung
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AXA
Auf Anfrage
  • Deckung bis 200%
  • Vorabdeckung von 4 Monaten
  • Auch bei erhöhten Risiken zugänglich
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AG
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  • Optionale Deckung bei Vollinvalidität
  • Auf Refinanzierung zugeschnittene Formel
  • Freie Wahl des zu deckenden %
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  • Annahme auf Basis von 5 einfachen Fragen
  • Kostenlose Vorabdeckung
  • Sofortiger Unfallschutz
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Preise und Merkmale erhoben am 31. Juli 2026. Sie können sich seitdem geändert haben. Prüfen Sie das Angebot stets auf der Website des Anbieters, bevor Sie abschließen.

Was der gedeckte Anteil bedeutet

Der Anteil jedes Kreditnehmers ist der Prozentsatz des Restkapitals, den der Versicherer bei dessen Tod zurückzahlt. Bei 50/50 tilgt der Tod eines der beiden die Hälfte des Restkredits, und der Hinterbliebene zahlt die andere Hälfte weiter.

Bei 100/100 — dem Maximum, in der Summe 200 Prozent — tilgt der Tod eines der beiden den Kredit vollständig. Das ist die schützendste und die teuerste Variante.

Alles dazwischen ist eine Abwägung zwischen Prämie und dem Risiko des Hinterbliebenen — und eine, die man bewusst treffen sollte, statt die Voreinstellung des Kreditgebers zu übernehmen.

Aufteilen, ohne die falsche Frage zu beantworten

Der übliche Reflex teilt die Anteile nach Einkommen auf: wer 70 Prozent des Haushaltseinkommens verdient, nimmt 70 Prozent der Deckung. Das fühlt sich gerecht an und beantwortet die falsche Frage.

Entscheidend ist, ob der Hinterbliebene den Restkredit aus seinem eigenen Einkommen allein bedienen könnte. Stirbt der Hauptverdiener, bleibt der Hinterbliebene mit dem kleineren Gehalt und einem Kreditanteil zurück, den eine proportionale Aufteilung untragbar machen kann.

Rechnen Sie beide Richtungen durch: was bleibt zu zahlen, wenn A stirbt, aus dem Einkommen von B — und umgekehrt. Wo eine der beiden Antworten untragbar ist, muss die Aufteilung angepasst werden, ganz gleich, was die Gehälter sagen.

Ein Vertrag oder zwei, und was danach kommt

Zwei getrennte Verträge sind meist flexibler als ein gemeinsamer: sie können bei verschiedenen Versicherern liegen, und einer lässt sich kündigen, überprüfen oder anpassen, ohne den anderen zu berühren.

Diese Flexibilität zählt über zwanzig Jahre. Wer mit dem Rauchen aufhört oder dessen Gesundheitssituation sich ändert, kann allein für seinen Vertrag eine Neubewertung verlangen.

Bedenken Sie auch eine Trennung. Zwei unabhängige Verträge lassen sich weit einfacher auseinanderziehen als eine gemeinsame Police, und Trennungen während einer Kreditlaufzeit sind häufig genug, um sie einzuplanen.

Unser Fazit

Teilen Sie die Anteile nicht nach dem Einkommensverhältnis auf, ohne zuerst die eigentliche Frage zu stellen: könnte der Hinterbliebene die verbleibenden Raten allein tragen? Eine 70/30-Aufteilung, die Gehälter spiegelt, kann den geringer Verdienenden mit einem Kredit zurücklassen, den er nicht bedienen kann. Bemessen Sie die Deckung an der Tragfähigkeit, nicht an den Lohnzetteln.

Häufige Fragen

Welchen gedeckten Anteil sollte ein Paar wählen?

Einen, bei dem jeder Partner den Restkredit allein bedienen könnte. Eine Aufteilung nach Einkommen wirkt gerecht, kann den geringer Verdienenden aber mit einem untragbaren Kredit zurücklassen. Rechnen Sie beide Richtungen durch, bevor Sie die Voreinstellung übernehmen.

Können wir beide zu 100 Prozent gedeckt sein?

Ja, in der Summe 200 Prozent. Der Tod eines der beiden tilgt dann den Kredit vollständig. Das ist die schützendste und teuerste Variante, und für viele Paare trotz der Prämie die richtige Antwort.

Ein gemeinsamer Vertrag oder zwei getrennte?

Zwei getrennte Verträge sind meist flexibler. Sie können bei verschiedenen Versicherern liegen, und einer lässt sich überprüfen oder kündigen, ohne den anderen zu berühren — nützlich beim Rauchstopp oder bei einer Trennung während der Laufzeit.

Was passiert mit der Deckung bei einer Trennung?

Das hängt davon ab, wie die Verträge aufgebaut sind — genau deshalb sind zwei unabhängige Policen einfacher als eine gemeinsame. Trennungen während einer zwanzigjährigen Laufzeit sind häufig genug, um die Modalitäten vorab zu prüfen.

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